2014 Fahrt nach Saarbrücken

Es gibt drei Berichte

In schwarz der vom Roland (am Anfang) Roland

 

Axel

 

In blau vom Axel ganz am Ende

 

Enno 2011

 

 

In grün von Enno die kurze Info nur Hinweg als Ergänzung zum Bericht von Roland

 

Saarbrücken, Riegelsberg, Bar le Duc
Author: Roland 

Lange Zeit wurden die drei in einem Satz genannt und mit viel Enno-Organisation zusammengebracht. Übriggeblieben ist Saarbrücken und ein bisschen Riegelsberg. Nach drei tollen Tagen mit euch in der SB Jugendherberge die unsere Vereinsfahrt auch ein bisschen zur Klassenfahrt gemacht hat und drei Super Touren mit dem RR kann ich nur sagen: Egal wir haben ja uns.

Von der Hinfahrt Griesheim -Saarbrücken kann ich nichts berichten, da ich nicht dabei war. (dazu kommen ein paar Zeilen am Ende) Muss aber gut gewesen sein, weil am Abend waren alle bei bester Laune. Dieter, Klaus, Volker und ich kamen am Abend dazu. Von Luxuil über die Vogesen bis Offenburg und dann mit dem Auto nach SB. Ein bisschen ferdisch und zu spät. Die Küche war schon zu. Egal. Da musste halt auf Flüssignahrung umgestellt werden.  

Auf die Druckbetankung haben wir verzichtet -zahlt die Kasse nicht-und sind dafür dem Alter angepasst ins Bett gefallen (nach dem Duschen).

Morgens beim Frühstück erstmal Aufatmen. Gottlob, wir sind nicht die ältesten „Insassen“ in diesem „Hotel“. Und wer nicht satt wurde war selber Schuld. 

Punkt 10. 00 wartete Torsten unser Guide schon auf uns. Denn haben die Freunde aus Riegelsberg für und abgestellt. Nobel. Wir waren stolz, und jeder wollte vorne bei ihm fahren. Durch die Stadt und dann erstmal an der Saar entlang. Der Torsten kann nicht nur Radfahren, der weiß auch viel und hat uns auch alles erklärt über die Gegend. So sind sie halt die Lehrer. Ja Bernhard du auch. 

Mal kurz nach Frankreich rüber, und da haben wir in schon gesehen. Ehrfürchtig standen wir alle vor ihm. Stumm, aber nur kurz. Ein Euro musste her. Wenn man den da reinwirft kommt ein frisches Baguette raus. GEIL. Gesagt gegessen. 

Der freundliche Französische Heckenschneider von gegenüber hat uns mit Kapazitätsdaten der Wundermaschine versorgt. Wir sind ja Hessen. Haben das aber nicht auf der Stirn stehen ( O Ton ). Nach ca. 110 km schönem Wetter und großer Pause a’la Axel in Saarlouis war das Radfahrtageswerk vollbracht. Abendessen (dieses mal auch für uns vier) in der Küche unseres Vertrauens. Info: Wir hatten HP. Klassenfahrt halt. Anschließend ab in die City zum Flanieren. Anschließend WM schauen in Wolldecken. Kalt war es!

Halt: vor dem Essen hat uns noch der Eugen mit dem Krad besucht. Ich hab ihn nicht gesehen. Hab mit Enno zusammen unseren guten Torsten heim gebracht. Nicht weil der ferdisch war. Nein,  weil wir liebe Hessen sind. 

Samstag haben wir die RTF Strecke der St. Ingberter unter unsere schmalen Räder genommen. Und siehe da: Wir hatten einen guten Riecher. 2/3 der Strecke ging durch Frankreich und dort oft auf einsamen Strassen bei bestem Wetter.

Duschen, essen und ab in die City. Natürlich mit Aufsicht. Gut das wir unseren eigenen Lehrer dabei hatten. Deutschland-Ghana auf kleinem Großbildschirm direkt neben dem Ghanafanblock von SB. Das wir sowas noch erleben durften. Als Sieger sind wir zufrieden ins Bett gefallen und als Sieger aufgestanden . 7:00 Uhr aufstehen, Frühstück , bezahlen, (oder auch andersrum ) Zimmer räumen. Ja, so ne Vereinsfahrt ist nichts für Ingwerlutscher.  Letzter Tag letzte Mission. Mit den Autos und Anhänger nach Riegelsberg zum RTF Start. Schön sind wir gefahren alle zusammen geblieben und im TuS Trikot wieder bei bestem Wetter. Aufgefallen sind wir. Aber nur positiv. Nach kleiner Stärkung und einigen Gesprächen mit den Riegelsberger ging’s dann mit Autos und Hänger wieder Nachhause.

Alle Gesund und (denke ich) zufrieden. Waren schöne entspannte Tage mit euch. Gerne wieder. 

 

Die Hinfahrt nach Saarbrücken.
Author: Enno

Um 7 Uhr gesammelt und alle  sind da. Nee, da fehlen doch 4 sagte einer. Dann sagt der andere: Die kommen später. Hä? fahren wir in 2 Gruppen? – Nee, die fahren ein paar Etappen beim Besi auf dem Weg nach Spanien, nach Barcelona.  Dann iss ja gut, ich dachte schon die fahren hinter uns her und überholen uns dann irgendwann einmal, sagte der andere.

Eugen war mit dabei, er begleitete uns die ersten ca. 80 km bis kurz vor Kaiserslautern. Er ist auch ganz brav vorne im Wind gefahren, danke dir Eugen.  

Also auf nach Gernsheim, da über die Fähre, pünktlich als hätte man auf uns geartet ging es übern Rhoi. Noch ein alter jung gebliebener wollte es sich nehmen lassen, uns ein Stückscher zu begleiten. Der Meniskus meldete sich am ersten längeren Aufstieg – Und Tschüss sagte Manfred, ich fahre jetzt heim. Schön dich mal wieder bei uns gesehen zu haben. 

Es ging weiter mit Pause kurz nach Kaiserslautern. an einem See in einer zugigen Kneipe. Portionen klein aber gut, dafür aber eben auch teuer. Aber die Lage war es wert. Zufällig an der Stelle, wo unser Horst sein erstes Rennen gewonnen hatte. Lange her, mindestens 30 Jahre. Er hat sicher vieles wieder erkannt und sich gewundert, dass es heute nicht mehr ganz so schnelle ging auf den Berg rauf. 

Wir bleiben alle zusammen, es geht nicht um Tempo, wir wollen gemeinsam ankommen. Das taten wir dann auch. Über fast ausschließlich einsame strecken kamen wir in Saarbrücken an. “ Platten und das wars dann. Alles gut. Am Abend kamen dann die 4 zu uns.

Ab da waren wir ein Team mit 12, das Fahrende Dutzend vom TuS.  —-> ES GEHT WEITER OBEN  WO WIEDER IN SCHWARZER SCHRIFT GESCHRIEBEN IST <

 

Saarland-Tour

Author: Axel

Am Fronleichnam-Wochenende vom 19. – 22. Juni wurde von der TuS-Radsportabteilung wieder eine Mehrtagestour durchgeführt, die diesmal in’s Saarland führte. Ursprünglich sollte dort auch ein Treffen mit den Radsportfreunden aus Bar Le Duc stattfinden, das aber an einem Irrtum der Franzosen über den richtigen Termin scheiterte. Ein weiterer Anknüpfungspunkt war aber noch gegeben, nämlich ein Treffen mit den Radsportfreunden aus Riegelsberg, einem Städtchen in der Nähe von Saarbrücken. Die Riegelsberger haben schon mehrfach am Griesheimer Radmarathon teilgenommen. Jetzt also ein Gegenbesuch.

Die Tour war wieder von unserem Abteilungsvorstand Enno, wie schon andere tolle Touren in den letzten Jahren, gründlich vorbereitet worden. Der TuS-Bus mit Radanhänger stand zur Verfügung, als Quartier war die Jugendherberge in Saarbrücken gebucht, und die Streckenorientierung war durch auf das Fahrrad-Navi runter ladbare Routen aus dem Internet gewährleistet, was inzwischen auch wirklich gut funktioniert.

Am 19.6. trafen sich morgens um 7 Uhr die Teilnehmer bei Enno in Griesheim (Enno, Klaus B., Sabine, Reinhard, Bernhard, Werner, Horst W., Eugen und Axel) und nahmen die ca. 170 km lange, mit ca. 1800 Höhenmetern gespickte Fahrt nach Saarbrücken in Angriff. Den Begleitbus, den wir immer nur in gewissen Abständen trafen, fuhr zunächst der Klaus, später der Bernhard. Über den Rhein und durch die rheinhessischen und pfälzischen Weinberge ging es bei gutem Wetter flott voran. Ein Stück weit begleitete uns auch Manfred Hensel, früheres TuS-Urgestein, der, wenn es geht, immer wieder gern dabei ist. Eugen, der wieder nach Griesheim zurück musste, verließ uns auf halber Strecke, kam aber am Samstagabend  in Saarbrücken „mal kurz“ mit dem Motorrad vorbei. Wir anderen hatten eine Mittagspause am „Gelterswoog“ (kleiner See) hinter Kaiserslautern und dann am Nachmittag, schon kurz vor Saarbrücken,  eine Kaffeepause in Blieskastel, einem schönen Örtchen, wo wir die humorvolle-direkte Art der Saarländer bei Bedienung und Wirt schon kennenlernten.

Am frühen Abend erreichten wir die Jugendherberge in Saarbrücken, die einen angenehmen Eindruck machte, und in deren kleinen, mit Bad versehenen Doppelzimmern wir gut unterkamen. Auch das Essen (Halbpension) war o.k. Jetzt stießen noch 4 weitere TuS-ler zu uns: Roland, Dieter P., Klaus S. und Volker hatten teilweise an der charity-Tour von Andreas Beseler („Besi“) nach Barcelona teilgenommen und waren jetzt mit Roland’s Bus nach Saarbrücken gekommen, um die nächsten 3 Tage mit uns zu radeln.

Die fußläufig erreichbare Innenstadt von Saarbrücken ist, auch durch ältere, erhaltene Bausubstanz und durch den Verlauf der Saar mitten durch die Stadt, ganz interessant, wie wir bei einem abendlichen Kneipenbesuch auf dem Marktplatz feststellen konnten. Die Gegend von Saarbrücken hatten wir vor drei Jahren schon mal mit dem Rad durchquert, als wir nach Bar le Duc fuhren. Daher gab es auch ein gewisses Wiedererkennen.

Am nächsten Tag stand eine geführte Tour durch das Saarland westlich von Saarbrücken an, die zunächst an der Saar entlang, vorbei am Industriemuseum der Völklinger Stahlwerke, nach Saarlouis führte, von dort in einer Runde auch in das angrenzende Frankreich und über Saarlouis wieder nach Saarbrücken zurück. Wir wurden von Thorsten, einem Riegelsberger, geführt, genossen die schöne, recht bergige Landschaft und erlebten auf französischer Seite Besonderheiten wie einen Baguette-Backautomat oder Vorgärten mit Buchsbaum-Hasen und –Bären. In Saarlouis gab’s dann Kaffee und Kuchen. Die Tour hatte eine Länge von über 100 km.

Für den dritten Tag hatte Enno eine in der Gegend von St.Ingbert, einer „Mittelstadt“ (so das Ortsschild) nordöstlich von Saarbrücken, durchgeführte RTF auf dem Navi, die wir nachfuhren und so die Gegend östlich von Saarbrücken genauer kennenlernten, durch die wir am Donnerstag auch angereist waren. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns, die Gegend war wieder hügelig-bergig und ländlich mit vielen kleinen Dörfchen, teils recht romantisch, wir streiften auch wieder französisches Gebiet, wo ein gut saarländisch-deutsch sprechender Monsieur auf sein Velo verwies, mit dem er nachher auch noch ein Tourchen  machen wolle, und unsere Kondition war gut genug für die wieder deutlich über 100 km. Es wurde auch öfter in geschlossener Gruppe („in Zweierreihe“) gefahren, was das flotte Vorankommen deutlich erleichterte.

Für den Abend stand das Spiel Deutschland – Ghana auf dem Programm, was dann auch im Hof des „Ratskellers“ in der Innenstadt geschaut wurde, public viewing mit einem Tisch jubelnder Ghanaer in der Nähe. Danach dann etwas Ernüchterung bei allen Deutschland-Fans.

Der Sonntag als letzter Tag der Tour hatte als Programmpunkt  die Teilnahme an der Veranstaltung der Riegelsberger, die RTF-s und Radmarathons organisiert hatten. Wir verließen morgens die Jugendherberge und fuhren mit dem TuS-Bus bzw. Roland’s Bus nach Riegelsberg-Walpershofen, wo wir uns zur Teilnahme an der 110 km-Tour anmeldeten. Bei dieser RTF, die erwartungsgemäß gut organisiert war, kamen wir jetzt durch die Gegend nördlich und westlich von Saarbrücken und trafen wieder auf die Strecke vom zweiten Tag, als wir von Saarlouis an der Saar Richtung Saarbrücken fuhren. Am frühen Nachmittag waren wir dann, nach schöner Fahrstrecke mit vielen Kletterpartien und tollen Ausblicken auf das Saarland, wieder an der Köllertalhalle in Riegelsberg, wo wir duschten, uns deftig und/oder süß stärkten und dann die Räder in den Anhänger verluden. Um ca. 16 Uhr saßen wir in den Bussen und rollten wieder gen Heimat, zufrieden über vier schöne, unfallfreie Radtage und mit über 500 km mehr in den Beinen.